Irdische Lust (lydbog) af Jean Verdon
Jean Verdon , Martin Falk (indlæser)

Irdische Lust lydbog

38,16 DKK
Das Mittelalter, vordergründig von einer rigiden christichen Moral geprägt, kannte die Lust an Liebe und Sinnlichkeit, ohne Reue und Gewissensbisse. Wie selbstverständlich Sexualität gelebt wurde – sowohl in der Ehe wie auch außerhalb – macht das Hörbuch ebenso anschaulich wie den uneingeschränkten Genuss anderer Lebensfreunden, des Essens und Trinkens (in den Klöstern waren zwei Liter Wein pro T…
Das Mittelalter, vordergründig von einer rigiden christichen Moral geprägt, kannte die Lust an Liebe und Sinnlichkeit, ohne Reue und Gewissensbisse. Wie selbstverständlich Sexualität gelebt wurde – sowohl in der Ehe wie auch außerhalb – macht das Hörbuch ebenso anschaulich wie den uneingeschränkten Genuss anderer Lebensfreunden, des Essens und Trinkens (in den Klöstern waren zwei Liter Wein pro Tag und Person durchaus an der Tagesordnung), der Feste und des Tanzes. Dabei geht Jean Verdon ausgesprochen differenziert vor, zeigt, wie Sexualität sich in der Dichtung wie in medizinischer Literatur niederschlägt, welchen unermüdlichen Kampf die Kirche gegen vermeintlich verderbliche Lüste führte und wie religiös motivierte Sublimation eine Sensibilisierung für das Geistige und Ästhetische förderte. Letztendlich aber gelingt es Jean Verdon mit leichter Hand, unser Bild vom Mittelalter deutlich aufzuhellen: weniger Askese, mehr Sinnlichkeit.
Lydbog 38,16 DKK
Forfattere Jean Verdon (forfatter), Gaby Sonnabend (oversætter), Martin Falk (indlæser)
Udgivet 01.06.2017
Længde 1:03
Genrer European history: medieval period, middle ages
Sprog German
Format mp3
Beskyttelse Vandmærket
ISBN 9788711811283

Das Mittelalter, vordergründig von einer rigiden christichen Moral geprägt, kannte die Lust an Liebe und Sinnlichkeit, ohne Reue und Gewissensbisse. Wie selbstverständlich Sexualität gelebt wurde – sowohl in der Ehe wie auch außerhalb – macht das Hörbuch ebenso anschaulich wie den uneingeschränkten Genuss anderer Lebensfreunden, des Essens und Trinkens (in den Klöstern waren zwei Liter Wein pro Tag und Person durchaus an der Tagesordnung), der Feste und des Tanzes. Dabei geht Jean Verdon ausgesprochen differenziert vor, zeigt, wie Sexualität sich in der Dichtung wie in medizinischer Literatur niederschlägt, welchen unermüdlichen Kampf die Kirche gegen vermeintlich verderbliche Lüste führte und wie religiös motivierte Sublimation eine Sensibilisierung für das Geistige und Ästhetische förderte. Letztendlich aber gelingt es Jean Verdon mit leichter Hand, unser Bild vom Mittelalter deutlich aufzuhellen: weniger Askese, mehr Sinnlichkeit.