Avitus von Vienne und die homöische Kirche der Burgunder (e-bog) af Heil, Uta
Heil, Uta

Avitus von Vienne und die homöische Kirche der Burgunder e-bog

2190,77 DKK
Während des sog. zweiten Reichs der Burgunder an der Rhône (etwa 443 bis zur Eroberung durch die Franken 534) entstand eine selbständige burgundische, „arianisch“-homöische Reichskirche. Das führte zu Auseinandersetzungen, aber auch zu einem intensiven theologischen Austausch mit der überwiegend nizänischen gallo-römischen Bevölkerung. Besonders das Werk des Bischofs Avitus von Vienne, seine…
Während des sog. zweiten Reichs der Burgunder an der Rhône (etwa 443 bis zur Eroberung durch die Franken 534) entstand eine selbständige burgundische, „arianisch“-homöische Reichskirche. Das führte zu Auseinandersetzungen, aber auch zu einem intensiven theologischen Austausch mit der überwiegend nizänischen gallo-römischen Bevölkerung. Besonders das Werk des Bischofs Avitus von Vienne, seine reichhaltige Korrespondenz, theologischen Fragmente und Homilien geben einen unmittelbaren Einblick in die Zeit. Die Monographie führt in die Geschichte des Reichs der Burgunder ein und bietet erstmals ausgewählte Briefe und Fragmente des Avitus mit deutscher Übersetzung und Kommentierung. Im Mittelpunkt steht der theologische Austausch mit dem burgundischen König Gundobad. Die Briefe und Fragmente weisen auf kirchenorganisatorische Probleme hin – ob z.B. Kirchengebäude der „Arianer“ genutzt werden können – sowie auf Religionsgespräche und theologische Diskussionen, besonders über den heiligen Geist (filioque). Es wird erstmals genauer beschrieben, was „arianisch“ zu jener Zeit in Burgund bedeutete im Unterschied zu den gleichzeitigen theologischen Debatten im Reich der Vandalen.
E-bog 2190,77 DKK
Forfattere Heil, Uta (forfatter)
Forlag De Gruyter
Udgivet 27.07.2011
Længde 342 sider
Genrer European history: medieval period, middle ages
Sprog German
Format pdf
Beskyttelse LCP
ISBN 9783110251555

Während des sog. zweiten Reichs der Burgunder an der Rhône (etwa 443 bis zur Eroberung durch die Franken 534) entstand eine selbständige burgundische, „arianisch“-homöische Reichskirche. Das führte zu Auseinandersetzungen, aber auch zu einem intensiven theologischen Austausch mit der überwiegend nizänischen gallo-römischen Bevölkerung. Besonders das Werk des Bischofs Avitus von Vienne, seine reichhaltige Korrespondenz, theologischen Fragmente und Homilien geben einen unmittelbaren Einblick in die Zeit. Die Monographie führt in die Geschichte des Reichs der Burgunder ein und bietet erstmals ausgewählte Briefe und Fragmente des Avitus mit deutscher Übersetzung und Kommentierung. Im Mittelpunkt steht der theologische Austausch mit dem burgundischen König Gundobad. Die Briefe und Fragmente weisen auf kirchenorganisatorische Probleme hin – ob z.B. Kirchengebäude der „Arianer“ genutzt werden können – sowie auf Religionsgespräche und theologische Diskussionen, besonders über den heiligen Geist (filioque). Es wird erstmals genauer beschrieben, was „arianisch“ zu jener Zeit in Burgund bedeutete im Unterschied zu den gleichzeitigen theologischen Debatten im Reich der Vandalen.