Der letzte Jünger des Philosophen Dionysos (e-bog) af Hoedl, Hans Gerald
Hoedl, Hans Gerald

Der letzte Jünger des Philosophen Dionysos e-bog

1386,89 DKK
In seiner Auseinandersetzung mit biographischen Nietzsche-Interpretationen zeigt Hödl, dass Nietzsches Religionskritik nicht allein aus den negativen Erlebnissen der religiösen Sozialisation heraus verstanden werden kann. Die theoretischen Grundlagen von Nietzsches Religionskritik stellt der Autor im Überblick dar und arbeitet die Zielrichtung seiner Religionsphilosophie heraus. Diese ruht auf…
In seiner Auseinandersetzung mit biographischen Nietzsche-Interpretationen zeigt Hödl, dass Nietzsches Religionskritik nicht allein aus den negativen Erlebnissen der religiösen Sozialisation heraus verstanden werden kann. Die theoretischen Grundlagen von Nietzsches Religionskritik stellt der Autor im Überblick dar und arbeitet die Zielrichtung seiner Religionsphilosophie heraus. Diese ruht auf einer umfassenderen, ästhetisch begründeten Kulturphilosophie und zielt, nach der Destruktion des von den Religionen geprägten "Wesens", auf die Eröffnung eines Raumes für eine Neubestimmung des Menschen nach dem Ende des "alten Ideals". Nietzsches Bezugnahmen auf sich selbst sind zunächst nicht "biographisch", sondern im Kontext dieses systematischen Anliegens zu interpretieren.
E-bog 1386,89 DKK
Forfattere Hoedl, Hans Gerald (forfatter)
Forlag De Gruyter
Udgivet 22.12.2009
Længde 650 sider
Genrer Western philosophy from c 1800
Sprog German
Format pdf
Beskyttelse LCP
ISBN 9783110210224

In seiner Auseinandersetzung mit biographischen Nietzsche-Interpretationen zeigt Hödl, dass Nietzsches Religionskritik nicht allein aus den negativen Erlebnissen der religiösen Sozialisation heraus verstanden werden kann. Die theoretischen Grundlagen von Nietzsches Religionskritik stellt der Autor im Überblick dar und arbeitet die Zielrichtung seiner Religionsphilosophie heraus. Diese ruht auf einer umfassenderen, ästhetisch begründeten Kulturphilosophie und zielt, nach der Destruktion des von den Religionen geprägten "Wesens", auf die Eröffnung eines Raumes für eine Neubestimmung des Menschen nach dem Ende des "alten Ideals". Nietzsches Bezugnahmen auf sich selbst sind zunächst nicht "biographisch", sondern im Kontext dieses systematischen Anliegens zu interpretieren.